Spezialitäten aus Italien

Willkommen in Italien, einem der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen. Bella Italia ist immer eine Reise wert, vor allem auch kulinarisch. Die Jahrtausende alte Kultur Italiens und die Einflüsse verschiedener Völker, von den Normannen bis zu den Arabern, prägten die Kulinarik des Landes.

Pizza, Pasta, Wein, Parmesan, Aceto Balsamico, Parmaschinken und Eis sind typische Dinge, die wir mit Italien in Verbindung bringen. Doch was wir uns unter italienischer Küche vorstellen, ist vergleichbar mit der Spitze eines Eisberges. In jeder der zwanzig Regionen Italiens gibt es ein schier unglaubliches Spektrum an Spezialitäten. Die erstaunliche kulinarische Vielfalt Italiens hat viele Gründe. Zum einen liegt es an den großen klimatischen Unterschieden zwischen dem Norden, der von den auslaufenden Alpen geprägt ist, und dem Süden mit seinem heißen Meeresklima. Zum anderen entwickelte sich Italien erst sehr spät zu einem geeinten Nationalstaat, wodurch sich die regionalen Eigenarten auch in der Küche länger erhalten konnten. Diese klimatischen und historischen Gründe trugen zusammen mit der Genussfreude der Italiener dazu bei, dass in jedem Landstrich besondere Rezepte und unverwechselbare Spezialitäten entstanden.  

Reisen Sie mit uns genussvoll durch das authentische Italien und lernen Sie die kulinarische Vielfalt des Landes kennen.  

Bruschetta -der Antipasti Klassiker

Die gerösteten Brotscheiben wurden zu einer der beliebtesten Vorspeisen und sind so einfach wie genial. Warme geröstete Brotscheiben werden mit frischem Knoblauch eingerieben und mit Olivenöl beträufelt. Das Gericht hat seinen Ursprung in den Abruzzen, der nördlichsten Region von Süditalien und galt als Arme Leute Essen. Damals wurde das Brot nur mit Salz und Pfeffer bestreut, heutzutage gehört zur Bruschetta zwingend Tomate. Die Empfehlung ist ein hochwertiges, kalt gepresstes Olivenöl zu verwenden, denn Sie werden den Unterschied schmecken und zu schätzen wissen.  

Carpaccio

Die Geschichte des Carpaccio geht auf die 1950er Jahre in Italien zurück. Damals traf der Koch Giuseppe Ciprinani auf die Gräfin Amalia Nani Monecigo, die ihm erzählte sie dürfe aufgrund einer Krankheit nur noch rohes Fleisch essen. Einen Tag später besuchte Ciprinani die Ausstellung des venezianischen Malers Vittore Carpaccio. Der Koch hatte die Vision von einem Gericht, in dem die Farben rot und weiß dominierten, denn dies waren die zwei vorherrschenden Farben in den Werken des Künstlers. Er kehrte mit der Idee zurück, Rindfleisch in ganz feine Scheiben zu schneiden und auf einem Teller zu drapieren. Ciprinani besprenkelte die Scheiben mit einer auf Mayonnaise und Senf basierenden weißen Sauce und streute einige Parmesanraspeln darüber. Das Carpaccio war geboren. Üblicherweise wird das Gericht mit Rucolasalat garniert und ist ein großer Klassiker in den italienischen Restaurants geworden.  

Lasagne

Eine gelungene Lasagne ist fast wie ein kleines Kunstwerk, das liebevoll Schicht für Schicht aus Pasta-Blättern, cremiger Sauce und kross gebackenem Käse erschaffen wird. Mittlerweile gibt es köstliche Variationen mit Fisch, Gemüse oder grünen Nudeln. Die Lasagne verdankt ihren Namen dem Gefäß, in dem sie zubereitet wurde. Die Römer nannten das Gericht „lasanum“, was so viel bedeutet wie Kochtopf. Offizielle Lasagne Hochburgen sind die italienischen Regionen Marche und Emilia Romagna.  

Video: Italienische Hausmannskost: Einfache Rezepte aus Bella Italia | Abenteuer Leben | Kabel Eins

Minestrone

Hierbei handelt es sich um eine gehaltvolle Suppe aus Italien, die gerne als erster Gang vor der eigentlichen Hauptmahlzeit serviert wird. Die Minestrone zählt zu den ältesten Gerichten der italienischen Küche und stammt vom italienischen Wort „minestra“ ab, was einerseits Suppe und andererseits „Mischmasch“ heißt. Die klassische Variante aus Norditalien beinhaltet Lauch, Sellerie, Karotten, Erbsen, Wirsing, Kartoffeln und Bohnen. Die würzige Note erhält die Minestrone durch das Mitkochen von Bauchspeck und der Zugabe von Parmesan. Je nach Region kommen weitere Zutaten in die Minestrone: In Ligurien finden sich in der passenden Jahreszeit auch Pilze darin, in der Lombardei wird zur Sättigung Reis beigemischt, in der Toskana Nudeln.  

Parmaschinken

Der Parmaschinken oder auf Italienisch Prosciutto di Parma zählt zu den beliebtesten italienischen Spezialitäten. Der aromatische Geschmack und die kupferrote Farbe machen ihn unverwechselbar. Der Parmaschinken kommt aus der Provinz Parma, nordwestlich von Bologna. Das Futter der verwendeten Schweine ist auf Hafer und Gerste festgelegt und erhält außer Meersalz keine weiteren Gewürze. Allein durch die Lufttrocknung und den damit verbundenen Wasserverlust werden die Aromen freigesetzt.  

Saltimbocca

Saltimbocca heißt übersetzt "Spring in den Mund" und bezeichnet einen italienischen Küchenklassiker aus feinem Kalbfleisch, luftgetrocknetem Schinken und Salbeiblättern. Saltimbocca ist ein feines Gericht: Kalbfleisch, frische Salbeiblätter und dünn geschnittener Schinken werden so zubereitet, dass sie geschmacklich einen Dreiklang bilden - keine der Zutaten überlagert die anderen. Wichtig für den typischen Geschmack von Saltimbocca ist luftgetrockneter Schinken. Neben Parmaschinken können Sie luftgetrockneten Schinken aus anderen Regionen wie Bayonne und Prag verwenden, auch der spanische Serranoschinken schmeckt zum Kalbfleisch.  

Piccata Milanese

Piccata ist ein Begriff aus der italienischen Küche und bezeichnet eine kleine Scheibe, die paniert gebraten wird. Meist wird Kalbfleisch verwendet und das Ganze mit einer würzigen Panade aus Mehl, Eiern und Parmesan goldbraun gebacken. Traditionell wird Spaghetti mit Tomatensoße als Beilage serviert. Es gibt zahlreiche Abwandlungen des Gerichts wie z.B Hähnchen Piccata oder Pilz-Piccata mit Risotto. Die Italiener vereinen in diesem Gericht zwei der deutschen Lieblingsspeisen: Spaghetti und Wiener Schnitzel.

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