Rezepte aus Österreich

Österreich ist steht sinnbildlich für traumhafte Naturlandschaften, wunderschöne Berge, Seen und Gletscher. Es gilt als das Paradies für Wanderer und Naturliebhaber. Hinter vielen Lieblingsgerichten der Österreicher steckt eine lange Geschichte. Viele Rezepte stammen aus der kaiserlich und könglichen Monarchie Österreichs um 1867. In dieser Zeit prallten viele kulturelle Einflüsse aufeinander. Die österreichische Speisekarte liest sich wie ein Streifzug durch die europäische Kulturgeschichte. In unserem Artikel Spezialitäten in Österreich durften Sie die österreichische Küche und ihre Besonderheiten schon etwas kennenlernen.  

Freuen Sie sich jetzt auf drei beliebte Rezepte der österreichischen Küche.  

Kaspressknödelsuppe

Die traditionelle, deftige Suppe der österreichischen Küche ist eine Wohltat an kalten Herbsttagen. Sie ist ein Standardgericht auf vielen bewirtschafteten Hütten und wird besonders gern nach einer Bergwanderung auf der Alm verspeist.

 Zutaten:

  • 1 L Rinderbrühe/ Fleischbrühe
  • 4 Brötchen vom Vortag
  • 2 Eier
  • 250 ml Milch
  • 200g Bergkäse (oder ein anderer würziger Käse)
  • 2 gekochte und geschälte Kartoffeln (evtl. vom Vortag)
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Öl
  • 1 Bund Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:  

1. Schneiden Sie die Brötchen in kleine Würfel und geben sie diese in eine Schüssel. Nun vermengen Sie die Milch mit den Eiern und gießen die Mischung über die Brötchenwürfel. Lassen Sie die Masse 20 Minuten ziehen.

2. Schälen Sie die Zwiebel und schneiden Sie sie in feine Stücke. Erhitzen Sie etwas Öl in der Pfanne und schwitzen Sie die Zwiebeln darin an. Nehmen Sie die Pfanne anschließend vom Herd.

3. Reihen Sie die gekochten Kartoffeln mit einer Reibe und hacken Sie die gewaschene Petersilie klein. Legen Sie ein wenig Petersilie zum Garnieren zur Seite. Schneiden Sie nun den Bergkäse in kleine Würfel.

4. Geben Sie die Zwiebeln, den Käse, die Kartoffeln und die Petersilie zu der Brötchenwürfelmasse und vermischen Sie alles gut. Als Letztes mit Salz und Pfeffer würzen.

5. Nun formen Sie mit leicht angefeuchteten Händen aus der Masse die Knödel. Erhitzen Sie eine Pfanne mit ausreichend Öl und backen Sie darin die Kaspressknödel rundum goldgelb.

6. Erhitzen Sie die Rinderbrühe in einem Topf. Nehmen Sie die fertigen Kaspressknödel aus der Pfanne und tupfen Sie das Fett ab. Verteilen Sie die Suppe auf die Teller und geben Sie die Kaspressknödel hinein. Bestreuen Sie die Suppe mit etwas gehackter Petersilie und genießen Sie die Suppe.  

Guten Appetit!
 

Video: Tiroler Kaspressknödel: das Original Rezept zum Nachkochen


Salzburger Nockerl

Das himmlisch süße Dessert ist der perfekte Nachtisch. Salzburger Nockerl finden Sie auf der Speisekarte vieler Restaurants und Cafés.

Zutaten:

  • 5 Eier
  • 3 EL Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 EL Mehl    

Zubereitung:

1. Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad vor und fetten Sie eine kleine Auflaufform mit Butter. Schlagen Sie die Eier auf und trennen Sie das Eiweiß vom Eigelb. Geben Sie 3 Eigelb in eine separate kleine Schüssel. 2 Eigelb werden nicht mehr benötigt.

2. Rühren Sie das Eiweiß schaumig. Geben Sie den Zucker und den Vanillezucker dazu und schlagen Sie die Masse sehr steif.

3. Rühren Sie nun vorsichtig das Eigelb und das Mehl dazu, da sonst der Eischnee wieder zusammenfällt.

4. Streichen Sie die Masse glatt und formen Sie anschließend mithilfe eines Teigschabers pyramidenförmige kleine Berge. Legen Sie diese in die vorbereitete Auflaufform und backen Sie die Salzburger Nockerl bei 180 Grad für ca. 20 Minuten. Öffnen Sie auf keinen Fall den Backofen während des Backens, da die Nockerl leicht zusammenfallen.

6. Die fertigen Berge sollen hellbraune Spitzen haben. Nehmen Sie die Salzburger Nockerl aus dem Backofen, bestreuen Sie diese mit Puderzucker und servieren Sie die Köstlichkeit sofort.    

Viel Vergnügen beim Nachbacken!


Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster

Was wäre Österreich ohne Kaiserschmarrn? Ob mit Zwetschkenröster, Apfelmus, Mandeln oder Sauerkirschen - Kaiserschmarrn schmeckt einfach immer lecker. Genießen Sie diese Köstlichkeit entweder als Hauptspeise oder als süßes Dessert.

Zutaten:    

Für den Teig:

  • 6 Eigelb
  • 50g Zucker
  • 250ml Milch
  • 200g Mehl
  • 6 Eiweiß
  • 1 Msp. Salz
  • 40g Rosinen
  • Puderzucker (zum Bestreuen)
  • Etwas Butter
  •    

Für den Zwetschkenröster:

  • 1kg Zwetschken
  • 1 Stange Zimt
  • Gewürznelken
  • 200g Zucker
  • Zitrone (Saft und Schale, ungespritzt)
  • 150 ml Wasser

Zubereitung:  

1. Bereiten Sie zunächst den Zwetschkenröster zu. Waschen und halbieren Sie die Zwetschken und lösen Sie die Kerne heraus.

2. Füllen Sie die Zimtstange und die Gewürznelken in einen Teebeutel oder ein Leinensäckchen und binden Sie diesen zu. Schütten Sie Wasser, Zitronensaft, Zitronenschale und Zucker in einen Topf und legen Sie das Gewürzsäckchen hinein. Kochen Sie alles auf.

3. Mischen Sie nun die Zwetschken dazu und kochen Sie diese so lange, bis sie weich sind. Dies dauert ungefähr 25 bis 35 Minuten. Entfernen Sie das Gewürzsäckchen und stellen Sie der Zwetschkenröster kalt.

4. Trennen Sie die Eier und verrühren Sie das Eigelb gründlich mit dem Zucker, dem Mehl und der Milch. Schlagen Sie das Eiweiß mit einer Prise Salz zu festem Eischnee. Heben Sie die Masse im Anschluss behutsam unter die Eigelbmasse.

5. Bringen Sie die Butter in einer großen Pfanne zum Schmelzen. Gießen Sie den Teig hinein und streuen Sie Rosinen darüber.

6. Backen Sie den Teig bei mittlerer Hitze, bis die Unterseite fest ist. Wenden Sie den Teig und zerteilen Sie diesen mithilfe eines Pfannenwenders oder Kochlöffels. Nun erneut vorsichtig wenden, bis er fertig ist. Anschließend mit Puderzucker bestreuen und mit dem Zwetschkenröster genießen.      

Wir wünschen Guten Appetit!

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